Harderode wird an das Netz des Wasserverbandes angeschlossen

Der Ortsteil Harderode im Flecken Coppenbrügge (Landkreis Hameln-Pyrmont) wird künftig nicht mehr über eine eigene Wasserversorgung verfügen, sondern an das Trinkwassernetz des Wasserverbandes Ithbörde/Weserbergland angeschlossen. Ortsrat, Finanz- und Wirtschaftsausschuss sowie der Gemeinderat stimmten dem Vorhaben einstimmig zu.

Auslöser der Entscheidung ist der Zustand der bestehenden Infrastruktur. Der über 80 Jahre alte Hochbehälter ist marode und nicht mehr sanierungsfähig. Zudem ist die Hauptquelle stark niederschlagsabhängig – in trockenen Perioden mussten die rund 330 Einwohner bereits zum Wassersparen aufgerufen werden. Die als Reserve genutzte Schwefelquelle wäre wegen notwendiger Aufbereitung von Eisen und Mangan technisch aufwendig und kostspielig gewesen.

Die Entscheidung fiel auf Variante A2: Eine neue Leitung wird vom benachbarten Bremke nach Harderode verlegt. Der Leitungsdurchmesser wird so bemessen, dass auch die Löschwasserversorgung der Feuerwehr über Hydranten sichergestellt ist. Bürgermeister Thomas Küllig bezifferte die Kosten auf rund 750.000 Euro. Eine Sanierung der Eigenversorgung hätte nach seinen Angaben knapp eine Million Euro gekostet, ohne das Risiko auszuschließen, dass die Quellen in trockenen Jahren versiegen.

Ortsbürgermeister Manfred Sohns (FDP) erklärte, man habe mit mehr Bürgerbeteiligung gerechnet – letztlich seien jedoch nur wenige Einwohner aus Harderode zur Sitzung erschienen. Die Diskussion verlief sachlich und ohne größere Kontroversen.

Ein konkreter Zeitplan für die Umsetzung wurde bislang nicht öffentlich kommuniziert.

Bundesweiter Warntag 2023

Am 14. September 2023 wird erneut bundesweit getestet, wie Warnungen im Falle von Katastrophen oder Kriegsfolgen effektiv verbreitet werden können. Die Behörden sind zuversichtlich, dass der bundesweite Warntag dieses Mal besser funktionieren wird als der letzte Probealarm im Dezember. Um 11 Uhr am 14. September wird die Bevölkerung über verschiedene Kommunikationskanäle testweise gewarnt, wie vom Bundesinnenministerium und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) angekündigt.

Sirenenalarmierung

„In diesem Test setzen wir auf eine Vielzahl von Warnmitteln“, erklärte Innenstaatssekretärin Juliane Seifert. Dazu gehören der Handy-Warnkanal Cell Broadcast, Warn-Apps wie NINA, Warnungen über Radio und Fernsehen, Sirenen, Informationstafeln in Städten sowie Durchsagen auf Bahnsteigen und in Zügen.

BBK-Präsident Ralph Tiesler betonte, dass es bei diesem Warntag laut werden wird. Dieser Test dient als Stresstest für die Warnsysteme. Laut einer Umfrage des BBK nach dem letzten Warntag im Dezember hatten neun von zehn Menschen in Deutschland auf unterschiedliche Weisen eine Warnung erhalten.

Obwohl es beim letzten Test im Dezember einige Probleme gab, wie das Versagen des Cell-Broadcast-Systems bei einigen älteren Handy-Modellen und Schwierigkeiten, empfangsbereite Handys in einigen Regionen Deutschlands, insbesondere im Süden, zu erreichen, konnten diese Probleme nach dem Warntag behoben werden. Im Februar gaben Vodafone, die Deutsche Telekom und Telefónica bekannt, dass Cell Broadcast mittlerweile in ganz Deutschland aktiv ist.

Beim ersten bundesweiten Warntag im September 2020 traten ebenfalls Schwierigkeiten auf, wie verzögerte Warnungen der Apps NINA und KATWARN, die erst mehr als 30 Minuten nach der Auslösung auf den Handys eintrafen. Das Bundesinnenministerium hatte diesen Probealarm daher als „fehlgeschlagen“ bezeichnet.

Weitere Informationen: Was passiert am Bundesweiten Warntag?

Bundesweiter Warntag am 01.07.2023

mäßigen Abständen werden die noch verbliebenden Sirenen der Ortschaften im Landkreis Hameln-Pyrmont auf ihre Funktion getestet.

An jeden ersten Samstag im Quartal werden die Sirenen des Landkreises Hameln-Pyrmont ab 12 Uhr zur Probe ausgelöst. Der nächste Termin ist der 01.07.2023.

Weiterführende Hinweise gibt es auf der Homepage des Landkreises Hameln-Pyrmont.

Sirenensignale im Landkreis Hameln-Pyrmont

Zusätzlich überprüft die Feuerwehr an jedem dritten Samstag die Sirene in Harderode auf ihre Funktion. Hier heult die Sirene 3x hintereinander auf und ab.

Ergebnisse der Landtagswahl 2022 in Harderode

Harderode hat gewählt. Am 09.10.2022 gaben 122 Wahlberechtige (von insgesamt 260 Wahlberechtigen) ihre Stimme zur Landtagswahl ab. Mit einer Wahlbeteiligung von 46,92 % liegen wir damit teilweise deutlich über den anderen Wahlbeteiligungen. Von den 122 Stimmzetteln war 1 Stimmzettel ungültig.

Zu den Ergebnissen:

Erststimmen

PersonParteiStimmenProzent
Ulrich WatermannSPD3024,79 %
Barbara Otte-KinastCDU3226,45 %
Britta KellermannGrüne1814,88 %
Alexander WesselFDP119,09 %
Delia KlagesAfD2621,49 %
Lorena VathDIE LINKE21,65 %
Dirk BöhningdieBasis21,65 %

Zweitstimmen

ParteiAnzahlProzent
SPD3932,23 %
CDU2722,31 %
Grüne75,79 %
FDP1411,57 %
AfD3024,79 %
DIE LINKE32,48 %
dieBasis10,83 %

Quelle: Votemanager der KDO

Alle Angaben ohne Gewähr.

Sirenensignale in Harderode

In regelmäßigen Abständen werden die noch verbliebenden Sirenen der Ortschaften im Landkreis Hameln-Pyrmont auf ihre Funktion getestet.

An jeden ersten Samstag im Quartal werden die Sirenen des Landkreises Hameln-Pyrmont ab 12 Uhr zur Probe ausgelöst. Der nächste Termin ist der 01.07.2023.

Weiterführende Hinweise gibt es auf der Homepage des Landkreises Hameln-Pyrmont.

Sirenensignale im Landkreis Hameln-Pyrmont

Zusätzlich überprüft die Feuerwehr an jedem dritten Samstag die Sirene in Harderode auf ihre Funktion. Hier heult die Sirene 3x hintereinander auf und ab.

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