Gemeindefeuerwehr Coppenbrügge: Neue Fahrzeugplanung spart über 550.000 Euro

In der jüngsten Sitzung des Feuerschutzausschusses im Flecken Coppenbrügge hat Gemeindebrandmeister Hagen Bruns eine Jahresbilanz für 2025 vorgelegt und gleichzeitig eine weitreichende Änderung im Fahrzeugkonzept der Gemeindefeuerwehr bekanntgegeben.

Ursprünglich war für die Ortsfeuerwehr Bisperode die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeugs (TLF 3000) geplant, wofür bereits 500.000 Euro im Haushalt des Fleckens eingeplant worden waren. Diese Beschaffung wurde nun gestoppt. Hintergrund ist eine Vorgabe des Landes Niedersachsen: Das in Bisperode stationierte, inzwischen 40 Jahre alte TLF 2000 ist Teil der Kreisfeuerwehrbereitschaft und muss deshalb durch ein speziell dafür vorgesehenes Modell, ein TLF 3000V, ersetzt werden. Dieses Fahrzeug stellt das Land den Kommunen zur Verfügung, ohne dass diese es selbst kaufen müssen.

Damit entfällt für den Flecken Coppenbrügge eine Investition von über 550.000 Euro. Der Zeitplan sieht vor, das alte Fahrzeug bis 2031 in Betrieb zu halten – ein Zeitraum, der laut Bruns technisch realistisch ist.

Zu Beginn der Sitzung wurde zudem Jan Stoffregen einstimmig als neuer stellvertretender Ortsbrandmeister von Marienau bestätigt. Die Gemeindefeuerwehr zählt derzeit 347 aktive Einsatzkräfte, darunter 85 Frauen und 102 ausgebildete Geräteträger.

Quelle: Saale-Ith-Echo, 20.04.2026

Feuerwehr Coppenbrügge stellt Weichen für die Zukunft

 

Harderode wird an das Netz des Wasserverbandes angeschlossen

Der Ortsteil Harderode im Flecken Coppenbrügge (Landkreis Hameln-Pyrmont) wird künftig nicht mehr über eine eigene Wasserversorgung verfügen, sondern an das Trinkwassernetz des Wasserverbandes Ithbörde/Weserbergland angeschlossen. Ortsrat, Finanz- und Wirtschaftsausschuss sowie der Gemeinderat stimmten dem Vorhaben einstimmig zu.

Auslöser der Entscheidung ist der Zustand der bestehenden Infrastruktur. Der über 80 Jahre alte Hochbehälter ist marode und nicht mehr sanierungsfähig. Zudem ist die Hauptquelle stark niederschlagsabhängig – in trockenen Perioden mussten die rund 330 Einwohner bereits zum Wassersparen aufgerufen werden. Die als Reserve genutzte Schwefelquelle wäre wegen notwendiger Aufbereitung von Eisen und Mangan technisch aufwendig und kostspielig gewesen.

Die Entscheidung fiel auf Variante A2: Eine neue Leitung wird vom benachbarten Bremke nach Harderode verlegt. Der Leitungsdurchmesser wird so bemessen, dass auch die Löschwasserversorgung der Feuerwehr über Hydranten sichergestellt ist. Bürgermeister Thomas Küllig bezifferte die Kosten auf rund 750.000 Euro. Eine Sanierung der Eigenversorgung hätte nach seinen Angaben knapp eine Million Euro gekostet, ohne das Risiko auszuschließen, dass die Quellen in trockenen Jahren versiegen.

Ortsbürgermeister Manfred Sohns (FDP) erklärte, man habe mit mehr Bürgerbeteiligung gerechnet – letztlich seien jedoch nur wenige Einwohner aus Harderode zur Sitzung erschienen. Die Diskussion verlief sachlich und ohne größere Kontroversen.

Ein konkreter Zeitplan für die Umsetzung wurde bislang nicht öffentlich kommuniziert.

Harderode funkt nun auch mit!

Heute wurde Harderode in die DorfFunk-App mit aufgenommen. Damit reihen wir uns in die Liste der DorfFunk-Dörfer Behrensen, Bessingen, Brünnighausen, Diedersen und (seit heute auch) Dörpe mit ein.

Einführung DorfFunk-App

Jetzt gilt es, den DorfFunk mit Leben zu füllen. Gerne steht euch das DorfFunk-Team (aktuell bestehend aus Dirk Vahlbruch und Jens Westphal) dafür mit Rat und Tat zur Seite. Trefft uns auch gerne morgen bei der Maifeier!

Wer sich das Thema lieber in Ruhe auf dem Sofa anschauen möchte, findet hier weiterführende Links zu Informationen rund um die DorfFunk-App:

Erklärvideos zum DorfFunk

Das Projekt „Digitale Dörfer“

 

Harderode startet den Dorffunk

Wie beim letzten Stammtisch besprochen, hat sich Harderode heute bei der Gemeinde Coppenbrügge für eine Teilnahme an der Dorffunk-App angemeldet und wartet jetzt gespannt auf die Umsetzung. Diese kann, nach Aussage der Gemeinde, aber ein paar Wochen dauern. Dies ist zum Einen den Ferien, aber auch der immer größer werdenden Anzahl an Ortschaften geschuldet, die an der Dorffunk-App teilhaben wollen.

Dorffunk-App

Und was kostet der Spaß? Die Kosten der Dorffunk-App werden aktuell noch vom Land Niedersachsen gefördert. Sobald diese Förderung ausläuft, übernimmt die Gemeinde die weiteren Kosten. Für den Nutzer der App selbst entstehen keine Kosten! Die Dorffunk-App wurde vom Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE unter Einhaltung der strengen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) entwickelt. Im Gegensatz zu WhatsApp werden hier nicht die Benutzerdaten und das Benutzerverhalten erhoben um damit Gewinn zu erzielen. Auch sonst gibt es mehrere Vorteile die für die Dorffunk-App sprechen:

  1. Lokale Fokussierung: Die Dorffunk-App ist speziell für Menschen in einem bestimmten Dorf oder einer Gemeinde gemacht. Das bedeutet, dass die Leute sich nur mit Leuten aus ihrer unmittelbaren Umgebung verbinden können, was den Austausch von Informationen über lokale Dinge wie Veranstaltungen oder Hilfe erleichtert.
  2. Anonymität: Man kann in der Dorffunk-App oft anonym bleiben, was bedeutet, dass man sich nicht mit seinem echten Namen oder seiner Telefonnummer registrieren muss. Das kann in manchen Situationen wichtig sein, zum Beispiel wenn man sich Sorgen um seine Privatsphäre macht.
  3. Spezielle Funktionen: Die Dorffunk-App kann Funktionen haben, die speziell für die Bedürfnisse einer Gemeinschaft entwickelt wurden. Zum Beispiel könnte es eine Funktion geben, um Nachbarschaftshilfe zu organisieren oder lokale Dienstleistungen anzubieten.
  4. Verwaltungsmöglichkeiten: Die App kann den Administratoren mehr Kontrolle darüber geben, wer was posten kann und wie die Gruppe organisiert ist. Das kann helfen, um sicherzustellen, dass die Gruppe freundlich und hilfreich bleibt.
  5. Verständnis: Nachrichten in der Dorffunk-App haben oft einen lokalen Bezug, was bedeutet, dass sie für die Leute in der Gemeinschaft relevanter sind. Das kann dazu beitragen, dass sich die Leute besser verstehen und unterstützen.
  6. Gemeinschaftsgefühl: Indem man eine App speziell für das eigene Dorf nutzt, kann man ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl entwickeln. Man fühlt sich verbundener mit den Leuten um einen herum, was die Zusammenarbeit und die Freundschaften fördern kann.

Hier gibt es weitere Informationen zur Dorffunk-App:

Handbuch für Dorffunk

YouTube-Video zum Dorffunk

Bundesweiter Warntag 2023

Am 14. September 2023 wird erneut bundesweit getestet, wie Warnungen im Falle von Katastrophen oder Kriegsfolgen effektiv verbreitet werden können. Die Behörden sind zuversichtlich, dass der bundesweite Warntag dieses Mal besser funktionieren wird als der letzte Probealarm im Dezember. Um 11 Uhr am 14. September wird die Bevölkerung über verschiedene Kommunikationskanäle testweise gewarnt, wie vom Bundesinnenministerium und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) angekündigt.

Sirenenalarmierung

„In diesem Test setzen wir auf eine Vielzahl von Warnmitteln“, erklärte Innenstaatssekretärin Juliane Seifert. Dazu gehören der Handy-Warnkanal Cell Broadcast, Warn-Apps wie NINA, Warnungen über Radio und Fernsehen, Sirenen, Informationstafeln in Städten sowie Durchsagen auf Bahnsteigen und in Zügen.

BBK-Präsident Ralph Tiesler betonte, dass es bei diesem Warntag laut werden wird. Dieser Test dient als Stresstest für die Warnsysteme. Laut einer Umfrage des BBK nach dem letzten Warntag im Dezember hatten neun von zehn Menschen in Deutschland auf unterschiedliche Weisen eine Warnung erhalten.

Obwohl es beim letzten Test im Dezember einige Probleme gab, wie das Versagen des Cell-Broadcast-Systems bei einigen älteren Handy-Modellen und Schwierigkeiten, empfangsbereite Handys in einigen Regionen Deutschlands, insbesondere im Süden, zu erreichen, konnten diese Probleme nach dem Warntag behoben werden. Im Februar gaben Vodafone, die Deutsche Telekom und Telefónica bekannt, dass Cell Broadcast mittlerweile in ganz Deutschland aktiv ist.

Beim ersten bundesweiten Warntag im September 2020 traten ebenfalls Schwierigkeiten auf, wie verzögerte Warnungen der Apps NINA und KATWARN, die erst mehr als 30 Minuten nach der Auslösung auf den Handys eintrafen. Das Bundesinnenministerium hatte diesen Probealarm daher als „fehlgeschlagen“ bezeichnet.

Weitere Informationen: Was passiert am Bundesweiten Warntag?

4. Ith-Hils-Wandertag am 3. September 2023

Am 3. September 2023 steht erneut eine gemeinsame Wanderung auf dem Programm.

Ob in Begleitung oder alleine, sei es mit Freunden oder der Familie – der Fokus des Wandertags liegt auf Gemeinschaft und dem einzigartigen Gruppenerlebnis beim Genusswandern.

Alle umliegenden Gemeinden entlang des Qualitätswegs bieten am Ith-Hils-Wandertag geführte Exkursionen für Jung und Alt an.

Diese Touren führen zu vielfältigen Naturerlebnissen, atemberaubenden Aussichtspunkten, faszinierenden Felsformationen, historischen Kultstätten und geheimnisvollen Höhlen.

Eine Voranmeldung wird empfohlen: https://www.ith-hils-weg.de/seite/544649/ith-hils-wandertag.html

Weitere Informationen zum Ith-Hils-Weg finden Sie auf der Webseite www.ith-hils-weg.de, wo Sie sich digital einen ersten Eindruck von dieser hochwertigen Route verschaffen können. Dort sind nicht nur Wander- und Radwege aufgeführt, sondern auch Ausflugstipps und kostenfreie Broschüren verfügbar.

Zusätzlich bieten die sozialen Medienkanäle des östlichen Weserberglands (Facebook @tourismus.oestlichesweserbergland und Instagram @oestlichesweserbergland) viele nützliche Ratschläge und Einblicke für einen lohnenswerten Besuch in der Region Ith-Hils.